
Faule Fische – Ein Sommernachtsalbtraum / Garry Kilworth Ein erfreulicher Nebeneffekt des anhaltenden Fantasybooms, dem der Cyberpunk Mitte der 90er einen ...

weiterlesen Ich arbeitete für einen Mörder / Philippe Djian Seine Sprache schlendert mit präziser Schlampigkeit durch den Alltag. Seine Dialoge, die wie ...

weiterlesen Sakrileg / Dan Brown „Diabolus“, „Illuminati“, „Meteor“ und „Sakrileg“ – das Schnitzeljagd-Rezept, mit dem Dan Brown seit ...

weiterlesen

Elektrofrisch ins E-Mail Postfach: mit dem Leserschwert-Nachrichtendienst verpassen Sie nie die aktuellsten Rezensionen.
Jetzt anmelden!
|
 |

« zurück

| ImmortalisRaymond Khoury rororo Verlag Erscheiungstermin: 07/2009 Übersetzer: Rainer Schmidt Rezension ist von 11/2009 Leserschwert-Genre: Suspense
 Orient Express„Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod“ (1. Korinther 15, 26). Wenn auf dem Rücken eines Buches, dessen Cover einen Thriller ankündigt, herzhaft aus der Bibel zitiert wird, blitzt bei Suspense-Fans instinktiv ein Name auf: Dan Brown. Und sie liegen damit hier nur knapp daneben. Denn von den unzähligen Trittbrettfahrern, die im Windschatten von Browns Mega-Erfolgen „Illuminati“ und „Sakrileg“ religiöse Verschwörungsthriller in den Lesermarkt pumpten, erwies sich der im Libanon geborene US-Autor Raymond Khoury als einer der dreistesten. Und einer der erfolgreichsten. Sein Debüt „Scriptum“, in dem er gleich in Kapitel I vier Apokalyptische Reiter zu einem kleinen Massaker im New Yorker Metropolitan Museum lädt, verkaufte sich weltweit über 5 Millionen Mal – ob trotz oder wegen der offenkundigen Parallelen zu Browns „Sakrileg“, lässt sich schwer sagen. Und auch sein zweiter Roman „Immortalis“, der nun als TB aufliegt, stürmte die Bestsellerlisten. Dem Genre blieb Khoury treu, allerdings hat der gelernte Architekt seine mörderische Jagd nach dem mysteriösen „Buch des Lebens“ wesentlich komplexer konstruiert. „Immortalis“ hetzt den Leser in beeindruckendem Tempo, inklusive Rückblenden ins 18. Jahrhundert, quer durch den Orient. Nicht zuletzt, nachdem Mr. Brown mit seinem letzten Aufkocher „Das verlorene Symbol“ auch ein wenig Zugkraft verloren hat, eine artgerechte Alternative für Genre-Fans.
| | 
|
 |
|
|
|